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Gong

Bei den Gongs muss man in einzelne Gongs und Gongspiele unterscheiden. Der Gong selbst ist eine Metallscheibe, deren Rand rechtwinklig nach hinten abgebogen ist. Die eigentliche Klangscheibe ist in den meisten Fällen genau auf einen bestimmten Ton gestimmt, der dadurch erzeugt wird, dass man die Scheibe mit einem Klöppel anschlägt. Der obere Teil des Klöppels, der die Gongscheibe zum Schwingen bringt, wird auch Mallet genannt.

Das Mallet kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Historisch wurde Holz und Bronze verwendet. Heute findet man auch Mallets aus Filz und verschiedenen Kunststoffen. Traditionell wird der Gong in Burma, Thailand, Kambodscha und Indonesien in der volkstümlichen Musik und bei religiösen Veranstaltungen eingesetzt

 

Auch wenn der Schlag eines Gongs im Alltag für Aufmerksamkeit sorgt, bringen die Gongspiele dagegen mehrere Wirkungen auf die Psyche zustande. Diese hängen immer von den Klangfarben der eingesetzten Gongs ab. Das Besondere am Gong ist, dass der Klang immer noch ein wenig nachhallt, weil die Schwingungen des Materials nicht durch starre Befestigungen gestört werden.

 

In der Psychotherapie wird der Gong verwendet, um den Patienten aufmerksam zu machen. Die nachhallenden Klänge eines Gongs fördern die Konzentration und bieten so oft ein wirksames Hilfsmittel, um den Einstieg in eine Therapiesitzung zum Beispiel im Rahmen einer Verhaltenstherapie finden zu können. Auch als Vorbereitung auf die Einleitung einer Hypnose ist der Gong sehr gut geeignet.



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