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Die psychologische und energetische Wirkung der Klänge

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Bei der Klangtherapie

wird nicht nur die Wirkung der Klänge auf das Gehirn ausgenutzt. Man kann mit modernen Mitteln sogar die Schallwellen direkt auf den Körper übertragen. Um sich das Funktionsprinzip vorzustellen, braucht man nur einmal an die Vibrationen zu denken, die man spürt, wenn man sich bei einem Konzert unmittelbar vor den Bassbooster stellt. Sie sind in den tieferen Frequenzbereichen deutlicher zu spüren, als das bei höheren Frequenzen der Fall ist. Deshalb wird in der modernen naturkundlichen Medizin öfter auch mit so genannten Klangstühlen gearbeitet.

Die Naturmedizin und auch die traditionelle chinesische Medizin gehen davon aus, dass die verschiedenen Erkrankungen durch Störungen der Energieübertragung innerhalb des Körpers verursacht werden. Deshalb setzt die Klangtherapie beim Sakralchakra an. Ihm sind die Gefühle und auch die Lebensenergie zugeordnet. Bei der physischen Zuordnung werden vor allem das Lymphsystem, aber auch der gesamte Blutkreislauf und das Immunsystem angesprochen. Hier siedeln die Naturmediziner auch das Selbstbewusstsein, die Lust am Leben und die Begeisterungsfähigkeit an.

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Je nach Art der Klänge

kann man unterschiedliche Stimmungen erzeugen. Dabei sollte man jedoch beachten, dass das Gehör eines jeden Menschen ein klein wenig unterschiedlich ist. Auch das Alter der zu behandelnden Patienten spielt eine große Rolle. Höhere Frequenzen gehen im Laufe des Lebens verloren. Als Beweis dafür mögen hier zwei Dinge dienen.

Für das Handy gibt es Klingeltöne, die man auch in der Schule angeschaltet lassen kann. Schon mancher ältere Lehrer hat sich gewundert, dass die junge Dame in der ersten Reihe plötzlich nach dem auf dem Tisch liegenden Telefon greift, obwohl der Lehrer gar nichts gehört hat und auch keinen Vibrationsalarm wahrgenommen hat.

Auch die akustischen Marderschrecks können hier als beweisender Anhaltspunkt dienen. Junge Menschen fühlen sich im Umfeld solcherart geschützter Fahrzeuge unwohl, während ihre Eltern von dem hochfrequenten Dauerton gar nichts wahrnehmen.

Daran sieht man auch schon, dass manche Töne eine positive Wirkung auf den Menschen haben und andere einen unangenehmen Eindruck hinterlassen. Dieses Wissen macht man sich bei den so genannten Koshis  zu nutze. Dabei handelt es sich um Klangspiele, die unterschiedliche Töne hervorbringen können und die beim Menschen verschiedene Stimmungen hervorrufen können.
Dabei spielen immer auch die jeweils vorhandenen Erinnerungen und die Fantasie des Menschen eine entscheidende Rolle. Die Töne können entweder mit Hilfsmitteln aus der Natur oder aber synthetisch erzeugt werden.

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Zwei der Vorreiter

der synthetisch erzeugten naturähnlichen Klänge waren Jean Michel Jarre und Vangelis. Vangelis band in seinem Album Antacrtica zum Beispiel die synthetisch erzeugten Klänge des von den Eisschollen tropfenden Wassers mit ein. Wer dieses Album schon einmal gehört hat, weiß, welche unglaublich tiefe Entspannung von diesen Klängen ausgeht. Damit wurde die erste gelungene Symbiose aus den Erkenntnissen der Klangtherapie und der kommerziellen Musik geschaffen.

Andererseits können uns natürliche Klänge auch in Ehrfurcht erschauern lassen und regelrechte Panikattacken auslösen. Wer an Ceraunophobie leidet, der kennt die Angst, die sich im Körper ausbreitet, wenn in der Ferne ein leises Donnergrollen zu hören ist. Kurioserweise ist diese Angst am deutlichsten ausgeprägt, so lange es noch nicht zu regnen beginnt. Das gleichförmige Rauschen oder Trommeln der Regentropfen löst eher eine beruhigende Entspannung bei Mensch und Tier aus. Auch das ruhige Scharren und Atmen von Tieren in unserer Umgebung trägt zu einer schnellen und tiefen Entspannung bei.

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Das diesen Vorgängen zugrunde liegende Phänomen

Klänge als Therapieist, dass die einzelnen Klänge immer mit Gefühlen verarbeitet werden, die aus dem Gedächtnis stammen und die zusammen mit diesen Klängen gespeichert werden. So kann ein einziges Geräusch eine ganze Kaskade an Reaktionen hervorrufen, wie das beispielsweise bei einigen Ängsten der Fall ist. Der Blutdruck und die Herzfrequenz werden schneller. Auch die Atmung wird tiefer und intensiver. Diese unmittelbare durch die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin gesteuerte Reaktion des Körpers hat in der Historie auch dafür gesorgt, dass der Mensch überhaupt überleben konnte. Der Körper wurde mit der Mobilmachung aller Leistungsreserven auf eine Flucht oder einen Kampf vorbereitet.

In positiver Richtung werden im Zusammenhang mit der Erinnerung an bestimmte Klänge Gefühle hervorgeholt, die Geborgenheit und Sicherheit signalisieren. Der Puls verlangsamt sich und der Blutdruck sinkt. Der Körper stellt sich um auf die entspannende Bauchatmung. Der gesamte Organismus wird auf einen Ruhezustand vorbereitet. Das macht man sich auch in der Klangtherapie zunutze.  Aber die größten Erfolge hat man hier mit den Klängen erzielen können, die denen des von einem ungeborenen Kind gehörten Herzschlages der Mutter am ähnlichsten sind.

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Auch Klänge und Töne,

die dem eigenen Stimmtimbre sehr ähnlich sind, lösen im Körper die Einleitung eines Entspannungszustandes aus. Solcherart Klänge werden vor allem in der Behandlung von psychosomatischen Störungen eingesetzt, die aus einer Stressüberlastung resultieren. Aber auch in der Behandlung von Wachkomapatienten konnte man damit schon einige sehenswerte Erfolge erzielen.

Wenn es um die Steigerung der Lebensenergie geht, dann wird in der Praxis auf Klangschalen gesetzt. Sie werden direkt auf den Körper des zu behandelnden Menschen gestellt, damit die erzeugten Schwingungen sich unmittelbar auf die Haut, das darunter liegende Bindegewebe und die hindurch führenden Nerven übertragen. Je nachdem, an welcher Stelle sie angeschlagen werden, entstehen winzige Vibrationen mit völlig unterschiedlichen Frequenzen. Je höher diese Frequenzen sind, desto anregender wirken sie und je tiefer die erzeugten Frequenzen sind, desto mehr kann sich der so behandelte Mensch entspannen.

 

Die interessante Welt der heilsamen Töne


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